Schaafenstraße – Das Bermuda-Dreieck
Kölns queeres Herz schlägt in der Schaafenstraße. Warum sie das „Bermuda-Dreieck" heißt, welche Bars es gibt und was sie einzigartig macht.
Das Bermuda-Dreieck
Die Schaafenstraße in Köln-Südstadt ist weit mehr als nur eine Straße – sie ist das pulsierende Herz der Kölner LGBTQ+-Szene. Der Spitzname „Bermuda-Dreieck" rührt daher, dass man hier reingeht und – ähnlich wie Schiffe in der berühmten Dreieckszone – spurlos in der Nacht verschwindet. Zwischen Mauritiuskirche und Piusstraße reihen sich die Bars dicht an dicht.
Die Bars
- ExCorner – Die Institution schlechthin, seit über 30 Jahren. Gemütlich, bunt, immer voll.
- Exile – Drag-Shows, Bitchy Bingo, vorzugsweise card-only. Jung, laut, legendär.
- Mumu – Barbie-Pink vom Boden bis zur Decke. Karaoke am Dienstag, Cocktails immer.
- IRON – Edle Cocktail-Lounge für alle, die es etwas ruhiger mögen.
- Schampanja – Winzig, fein, seit 1985. Für den intimen Plausch.
- Nachteule – Die Party-Eule. Samstags „Saturgay", wenn anderswo schon Schluss ist.
Warum hier?
Was die Schaafenstraße besonders macht, ist die Dichte: Auf wenigen Metern findest du alles von der gemütlichen Stammkneipe bis zur Drag-Show-Bar. Hier ist jeder willkommen – egal ob Tourist oder Stammgast, ob 18 oder 80.